[Juenger-list] Nachwort zum Briefwechsel Gottfried Benn / Ernst Jünger

Tobias Wimbauer wimbauer at web.de
Wed Mar 15 18:21:44 EST 2006


Liebe Jünger-Freunde,

dem Rundbrief der "eisernen krone" entnehme ich nachstehende Auszüge aus dem soeben erschienenen Briefwechsel Benn-Jünger, bzw. aus dem Nachwort daraus.
Schöne Grüße rundum, tw



Gottfried Benn / Ernst Jünger  
Briefwechsel 1949 – 1956

LESEPROBE 

Nachwort 

I 

»Ich bin ein gefährlicher K.O. Schläger.« (1) 

Nur äußerst selten bekommt man beim Studium von Gottfried 
Benns Diarium durch seinen Schreiber das Gefühl vermittelt, 
daß er gut gelaunt oder etwa fröhlich gewesen sein könnte. 
Ganz im Gegenteil: Von down, sehr down, tief down, schwer 
down, ungewöhnlich down und sehr sehr down über marode, 
migränoid, müde oder mürbe bis hin zu tiefe Trübsal reichen die 
Bekundungen des Mißbefindens, um nur einige Vokabeln zu 
nennen, welche die tiefe Niedergeschlagenheit Benns, 
formelhaft wie die Litaneien des Wetters mit den täglich zum Teil 
mehrfach notierten Temperaturen und dem Auf und Ab des 
Saldos, in der Rückschau gedrängt und sich dem Ablauf der 
Tage aufprägend, zum Ausdruck bringen. 

Der 16. Mai 1953 war offenbar in eine ganz andere Stimmung 
getaucht: 

»Schöner Tag. 25° +«, so weist die Seite des Taschenkalenders 
nämlich oben links unter der Zeile auf, die dokumentiert, daß 
Gottfried Benn an diesem Tag 17 Mark von drei Privatpatienten 
eingenommen hat. Seinen Eintragungen an den Tagen zuvor 
entnimmt man: Es ist der erste nach vier Tagen des 
Nichtrauchens. Ein weiterer Versuch, sich dieses Laster 
abzugewöhnen, war demnach glücklich gescheitert, und wie 
gesagt, es war ein schöner Tag! Am Abend dieses heißen 
Samstags im Frühling saß Benn noch kurz bei Dramburg, in 
einer seiner Stammkneipen, und schrieb auf, worüber er am 
nächsten Tag mit seinem Verleger Max Niedermayer im 
allsonntäglichen Telefonat sprechen wollte. 

Ganz unten auf der Seite findet sich dann ein ganz erstaunliches 
Notat: »vor 1 Jahr Jünger«. Erstaunlich ist es vor allem deshalb, 
weil die Tatsache, daß sich Benn an jenem Abend an den 
»interessanten Besuch « des »berühmtesten Schriftstellers 
Deutschlands «, dessen »Vorname Ernst« ist, erinnert (2), die 
Frage aufwirft, was genau ihn zu dieser Eintragung gebracht 
haben könnte. 

»Abends Boxen Stretz Hecht« steht da noch. Mitten auf der Seite. 
Doppelt unterstrichen. Schwungvoll – und nahezu unleserlich. 
Ob Benn einer Rundfunkübertragung der Veranstaltung zugehört 
hat oder ob er den Kampf um die Deutsche Meisterschaft im 
Halbschwergewicht zwischen dem 25jährigen Hans Stretz aus 
Erlangen und dem Berliner Lokalmatador, dem fünf Jahre 
älteren Gerhard Hecht, in der Potsdamer Straße im Sportpalast 
mit eigenen Augen gesehen hat – dort, wo nicht einmal zehn 
Jahre zuvor Joseph Goebbels dem deutschen Volk den »totalen 
Krieg« proklamierte –, darüber läßt sich nur spekulieren. 
Wahrscheinlich aber im Radio. Sehr wahrscheinlich beim ersten 
deutschen Schwergewichts- Meister Otto Flint, in dessen Kneipe 
in der Innsbrucker Straße. Jedenfalls hat der Berliner an jenem 
Abend den Herausforderer aus Erlangen k.o. geschlagen und 
sich somit den Titel gesichert. Ein Boxkampf. Ja, so kann es 
gewesen sein. Ein Kampf – Mann gegen Mann. 

»Sollen sie nur alle anfangen, mich zu vernichten, ich bin ein 
gefährlicher K.O.Schläger und werde mich schon meiner Haut 
wehren.« (3) 

Und hatte Benn nicht (mit demselben Hang zur Boxmetaphorik) 
an Oelze geschrieben: 

»Bense hat mir seinen 26 Seiten langen Aufsatz gesandt. Ich 
liess ihn von meiner Frau lesen, die ja mein Lektor ist für Dinge, 
auf die ich gerade nicht gestimmt bin. Sie sagt, aufs Äusserste 
vorsichtig und verdeckt legt er Jünger zu Boden (»Plüsch«) u 
ebenso reserviert u zurückhaltend stellt er dann mich als Mann 
der Stunde dar.« (4) 

Auf den Tag genau vor einem Jahr waren sie aufeinander 
getroffen. War es wirklich sein härtester Fight? Mit wem war er 
denn im letzten Jahr noch in den Ring gestiegen? Thilo Koch, 
Friedrich Sieburg, die Freunde Frank Maraun und F.W. Oelze, 
Thea Sternheim und Tochter Mopsa, Rudolf Krämer-Badoni – 
also keine gefährlichen Gegner. Bei Ernst Jünger sah das 
anders aus. Der mußte als Rivale ernst genommen werden, auf 
Distanz (zuweilen auch klein) gehalten: »
 hinsichtlich dessen 
ich den Eindruck habe, dass seine Mythe stark im Verblassen 
ist« (5). Die Nähe zu Benn, die ihm das Feuilleton seit Jahren 
zuschrieb, war diesem sowieso ein Dorn im Auge: 

Ȇbrigens mit Heidegger lasse ich mich gern zusammenstelln, 
das ist mir eine Ehre im Gegensatz zu dem 
J.[ünger]parallelismus.« (6) 

An verbalen Tiefschlägen lag bereits in der Vergangenheit kein 
Mangel vor: 

»Mir ist nämlich E. Jünger kein ganz klares Problem, ich finde 
bei ihm enorm viel inneren Kitsch u was er als »Angriff« gesehn 
haben möchte, ist mehr Vorwölbung u. Blähung bei ihm als 
Front.« (7) 

Und mehr als ein Jahrzehnt später: 

»
 ich finde es langweilig, J. versteht meiner Meinung nach 
weder von Sprache noch von Körper viel, sondern operiert 
immer unentwegt mit ›humanistischen‹ u. ›göttlichen‹ Mächten, 
immerhin einige Sätze mögen einigen Lesern gefallen, – 
« (8) 

Oder: 

»
 katastrophal! Weichlich, eingebildet, wichtigtuerisch u. 
stillos. Sprachlich unsicher, charakterlich unbedeutend. 
Manchmal nahe an Erkenntnissen, manchmal vor gewissen 
Tiefen stehend, aber nirgends Durchbruch, Haltung, Flammen.« 
(9) 

II 

»Benn scheint in die Knie gegangen zu sein.« (10) 

Das Leben und das literarische Wirken der zum 
Anti-Demokratischen neigenden Zeitgenossen Benn und Jünger 
lädt zu allerhand politisch-weltanschaulichen, zu 
poetologischen, aber auch zu biographischen Vergleichen ein, 
denen jedoch an dieser Stelle ausführlich nicht weiter 
nachgegangen werden soll. Beide zweimalige 
Weltkriegsteilnehmer (also Nichtemigranten), beide mit langem 
Atem in Sachen literarischer Ehrgeiz ausgestattet, jedoch bei 
unterschiedlichem Tempo, sich der Öffentlichkeit zu 
präsentieren – Benn, der fulminante Schnellstarter, brauchte nur 
wenige Anläufe, um auf der Bühne des Expressionismus mit der 
Lyrik der Morgue und den Novellen um Dr. Werff Rönne ein 
europäisches Ereignis zu werden, während Jüngers 
publizistischer Weg mit In Stahlgewittern und Der Kampf als 
inneres Erlebnis an die Spitze sich als weitaus verschlungener 
erwies –, beide in den Anfangsjahren der Bundesrepublik 
spielend die Hürde des »They never come back« überwindend, 
beide in der Tradition des europäischen Nihilismus und des 
Versuchs, ihn zu überwinden, sind sie sich nahezu ein halbes 
Jahrhundert aus dem Weg gegangen, obwohl sie zwischen 
1927 und 1933 sogar in derselben Stadt, kaum fünf Kilometer 
voneinander entfernt, wohnten. Und nur eine heiße Spur der 
Annäherung läßt sich erkennen. Am 19. 10. 1948 heißt es in 
einem Brief Ernst Jüngers an Gerhard Nebel: 

»Benn ist neben Spengler der einzige Autor, an den ich aus 
eigenem Antrieb geschrieben habe – ich muß damals etwa 25 
Jahre alt gewesen sein.Wenn er mich 1933 konsultiert hätte, 
würde vielleicht manches vermieden worden sein.« (11) 

Mehr als vierzig Jahre später wird Jünger im ZEIT-Interview mit 
André Müller deutlicher: Im Gegensatz zu Benn habe er sich 
frühzeitig von den Nazis abgewandt 
 (12) 

Im nachhinein glaubte Jünger also, daß er Benn 1933 hätte 
helfen können, wenn dieser ihn nur gefragt hätte, und Benn hätte 
sich nach dem Krieg den Demokraten nicht andienen müssen, 
indem er öffentlich Reue zeigte. So zumindest in der 
Wahrnehmung von Carl Schmitt, nachdem er Benns 
Autobiographie Doppelleben im März 1950 gelesen hatte: »Benn 
scheint in die Knie gegangen zu sein«, schrieb Schmitt an Armin 
Mohler, und sein Groll gegenüber dem einst so geschätzten 
Dichter steigerte sich noch. In den Glossarien notierte Schmitt 
am 14. 7. 1951: »Ich sage also: ein bis zur Unkenntlichkeit 
nihilistisch tätowierter Pietist.« (13) Zimperlich ist man also auch 
im Kreis um Ernst Jünger mit Benn nicht umgegangen. Und 
sieht man sich einmal noch genauer an, wie in den Kreisen um 
Jünger und Benn über den jeweils anderen geredet und 
geschrieben wird, wundert die Zuhilfenahme der 
Boxermetaphorik von allen Seiten überhaupt nicht und muss 
zeitweise sogar als gemäßigt erscheinen. Da liest man schon 
einmal, daß Nebel Benn für einen »Schädling ersten Ranges« 
hält, »dem das Handwerk gelegt werden muss« (14) (30. 1. 
1950). Mohler moderiert und ermahnt Nebel, er mache 
»hoffentlich Benn nicht runter, um den Capitano heraufzuheben. 
Er würde das gar nicht schätzen, denn er legt grossen Wert auf 
gute Beziehungen zu Benn.« (15) (30. 11. 1949) Wie er selbst 
übrigens auch. Am 28. 6. 1950 berichtet Benn seinem Verleger: 

»Ein merkwürdiger Brief vom Sekretär von E. J. (dem 
Mauretanier). Er schlägt mir sozusagen einen Waffenstillstand 
vor oder eine gemeinsame Front (obschon ich doch nie einen 
Angriff gegen J. gestartet habe) er möchte sozusagen Bense 
gegen Nebel austauschen und legt mir den Gedanken nahe – – 
–, zu J.s Verlag überzugehn 
« (16) 

III 

»In der Bozenerstr. herrscht Frieden und Abgeklärtheit und die 
Öffentlichkeit dringt kaum hinein.« (17) 

Ernst Jüngers erste (nicht überlieferte) Botschaft, in der er seiner 
Bewunderung über die Rönne-Prosa Ausdruck verlieh, blieb 30 
Jahre unbeantwortet, ehe der zehn Jahre Jüngere einen 
neuerlichen Versuch wagte. Und beinahe wäre auch dieser 
unbeantwortet geblieben, wenn Benn auf seine Frau Ilse gehört 
hätte: 

»Also einen Dank war ich ihm schon schuldig, meine ich, 
während meine Frau sagt, ich hätte es nicht beantworten 
sollen.« (18) 

So konnte sie also ihren Lauf nehmen, die persönliche 
Annäherung Jüngers an den Dichterkollegen, als dessen 
Höhepunkt sein Besuch bei Benn – es sollte bei dieser einzigen 
Begegnung der beiden bleiben – am 16. Mai 1952 in der 
Bozener Straße 20 pt. angesehen werden muß, zumal Jünger 
zuvor und danach immer wieder vergeblich Einladungen an 
Benn ausgesprochen hat. Von der Begegnung erfahren wir, über 
das hinaus, was durch Jüngers Erinnerung aus dem Jahr 1970 
bekannt ist, (19) daß Jünger offenbar persönlichen Rat gesucht 
hat: 

»Hinsichtlich der Tänzerin habe ich Ihren Rat befolgt und bin 
neugierig, wie sich die Angelegenheit entwickeln wird.« (Nr. 31) 

Unmittelbar im Anschluß spricht Jünger Benn in einer Grußkarte 
aus Paris mit »Lieber Kamerad Benn« (Nr. 32) an, und Benn 
informiert Jünger detailliert über den Ausgang seiner 
Pensionsangelegenheit (Nr. 33). Ab dem Zeitpunkt des 
Zusammentreffens sendet man sich regelmäßig Urlaubsgrüße 
und bedankt sich, Widmungen in Neuerscheinungen und 
bedankt sich, Geburtstagsgrüße, Neujahrsgrüße. Ein Abend, der 
dazu geführt hätte, das Eis zwischen den Antipoden brechen zu 
lassen, sie »innen« näherzubringen, sieht wahrscheinlich 
anders aus. 

»Wir sind von Aussen oft verbunden« – heißt es im ersten Vers 
des an Ernst Jünger gerichteten Gedichts und im zweiten: »wir 
sind von Innen meist getrennt « (20). Wahrscheinlich lassen sie 
sich aber gar nicht voneinander trennen. Und es scheint so, als 
steckte hinter diesen an den Kontaktsuchenden gerichteten 
Zeilen die Gegenbotschaft, daß man sich nicht viel zu sagen 
habe. »Ich sage nicht mehr, als was in meinen Büchern steht.« 
(21) – Ganz im Gegensatz zur berühmt gewordenen, 
ausgesprochen spröden Eröffnung des 25 Jahre währenden 
Briefwechsels mit dem literarisch unambitionierten F.W. Oelze 
sind Benns erste Mitteilungen an Ernst Jünger bestimmt von 
einer höflichen, von Wachsamkeit geleiteten Distanziertheit, die 
alle Versuche der Annäherung bereits im Keim erstickte und das 
Verhältnis der beiden so unterschiedlichen Persönlichkeiten 
ganz und gar »außen« beließ. Auch hat Jünger 
bezeichnenderweise die »Botschaft« seinen Sekretär Armin 
Mohler im Auftrag an Gottfried Benn übersenden lassen, was 
der ebenso bezeichnend kommentierte: 

»Wissen Sie, wer mir kürzlich mit langer Widmung seinen 
Roman sandte? Ernst Jünger – Heliopolis! Wir kennen uns 
nicht.« (22) Die Geschichte des zögerlichen Kennenlernens 
dokumentiert dieser eigenartige, immerhin über knapp sieben 
Jahre geführte Briefwechsel, den Ernst Jünger Ende 1949 
initiierte, als er eine zweite Botschaft an Gottfried Benn richtete. 
Genaugenommen sind es jedoch die Mitteilungen zweier 
gegenüber dem anderen Verschlossener, die über die Angst, ihr 
Selbstbild nur ungenügend zu inszenieren, hinaus nur wenig 
verbindet. 

Anmerkungen 

1 GB an Max Niedermayer v. 24. 6. 1949 (Briefe VIII, S. 36). 

2 A. a.O. (14. 5. 1952, Briefe VIII / CD-ROM, S. 555). 

3 A. a.O. (24. 6. 1949, Briefe VIII, S. 36). 

4 GB an F.W. Oelze v. 21. 9. 1949 (Briefe II/1, S. 242) – mit Bezug 
auf Max Benses Schrift Ptolemäer und Mauretanier. 

5 GB an Hans Paeschke v. 27. 9. 1949 (Briefe VII, S. 36) 

6 GB an Oelze v. 19. 10. 1949 (Briefe II/1, S. 257). Vielleicht mit 
den Ausnahmen von Erich Kästners Marktanalyse aus den 
Stuttgarter Nachrichten v. 29. 12. 1949: »Der Kunde zur 
Gemüsefrau: ›Was lesen Sie denn da, meine Liebe? Ein Buch 
von Ernst Jünger?‹ Die Gemüsefrau zum Kunden: ›Nein, ein 
Buch von Gottfried Benn. Jüngers kristalline Luzidität ist mir 
etwas zu prätentiös. Benns zerebrale Magie gibt mir mehr.‹« 
(Briefe II/2, S. 294) und der Nennung seines Namens im 
Zusammenhang mit der Vergabe des Nobelpreises: »
 stand 
vor mehreren Wochen aus Anlass Hemingway ein langer 
Aufsatz von Herrn Hohoff: B. u. Jünger sind die gegebenen 
Anwärter auf den Preis. Nur Faulkner, aus den letzten Jahren, 
steht an Rang neben ihnen, alle übrigen unter diesen beiden!! 
Was wollen Sie? Ganz nett jedenfalls.« (GB an Oelze v. 6. 12. 
1954, Briefe II/2, S. 230) Zu Jüngers 60. Geburtstag erhält Benn 
gleich zwei Aufforderungen »Bilanz zu ziehen« – Karl Korn am 
17. 3. 1955 (unveröff., DLA) sowie Hans Paeschke am 5. 1. 1955 
(Briefe VII, S. 120). Beide Briefe blieben unbeantwortet. 

7 GB an Oelze v. 20. 5. 1935 (Briefe I, S. 51f.) – mit Bezug auf EJs 
Schrift Blätter und Steine (1934). 

8 A. a.O. (21. 9. 1947, Briefe II/1, S. 89) – mit Bezug auf EJs 
Schrift Sprache und Körperbau (11947). 

9 A. a.O. (7. 1. 1948, Briefe II/1, S. 107f.) – mit Bezug auf EJs 
Schrift Strahlungen (1949). 

10 Carl Schmitt – Briefwechsel mit einem seiner Schüler, S. 78. 

11 Jünger / Nebel, S. 243. 

12 André Müller spricht mit dem Dichter Ernst Jünger, DIE ZEIT v. 
8. 12. 1989. 

13 Carl Schmitt, Glossarium, Aufzeichnungen der Jahre 
1947–1951, hg. v. E. v. Medem. Berlin: Duncker & Humblot 
1991, S. 317. 

14 Jünger / Nebel, S. 359. 

15 A. a.O., S. 810 [Nachlaß Nebel]. 

16 GB an Niedermayer v. 24. 6. 1949 (Briefe VIII, S. 78). 

17 A. a.O. (12. 5. 1949, Briefe VIII, S. 30). 

18 GB an Oelze v. 20. 12. 1949 (Briefe II/1, S. 275). 

19 Daß Jüngers Erinnerung nach beinahe 20 Jahren etwas 
verblaßt war, ist nur zu verständlich. Ebenso, daß er sich beim 
Versuch, die Beschreibung der Begegnung durch die Einfügung 
von Gesprächsfetzen lebendiger zu gestalten, fast ausnahmslos 
auf Passagen aus Briefen, die er von Benn im Laufe der Zeit 
erhalten hatte, berief. 

20 Nr. 4 in diesem Band. 

21 GB an Oelze v. 21. 12. 1931 (Briefe I, S. 27). 

22 GB an Frank Maraun v. 12. 1. 1950; unveröffentlicht (DLA).
  

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